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Er sei nicht unbedingt ein Fan von „puren Gitarrenplatten“ gesteht Daniel Stelter: egal, ob sie dem Jazz oder eher dem Rock zuzurechnen seien. „Nicht, weil die schlecht spielen, da gibt es ja tolle Leute. Ich hör das einfach nicht so gern, wie eine Platte mit einem Sänger“ erklärt der Gitarrist, der mit „Homebrew Songs“ auf dem Hamburger Label Herzog Records nun eine Gitarrenplatte der deutlich anderen Art vorlegt. „Die Idee war, dass es ganz normale Songs sein würden, die ich eben als Gitarrist präsentiere. Die Melodien hätte auch jemand singen können.“ Stelters Plan ist voll aufgegangen. Seine „Homebrew Songs“ vor allem instrumentale Lieder, die unmittelbar ankommen, die einem das Gefühl von Heimat und Intimität vermitteln. Mehr Coldplay als Coltrane. Entstanden ist die Platte in gerade mal drei Studio-Tagen und mit alten Musiker-Freunden. „Wenn man nicht furchtbar viel proben muss, dann kann jeder seine Persönlichkeit am Besten einbringen“ lacht Stelter. Warum Dinge unnötig schwieriger machen, als sie sein müssen, wenn man sich versteht und weiß, was man will. Diese Einstellung hört man seinen „Homebrew Songs“ an.
Quelle www.musikmetropole.hamburg.de